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den Elchen auf der Spur

Ein langes anstrengendes Wochenende liegt hinter mir und ich bin total geschafft. Ist ja auch kein Wunder, schließlich bin ich bis zum Mittelpunkt Norwegens gelaufen, aber von vorn: Am Freitag haben wir uns nach einer durchfeierten Donnerstagnacht - diszipliniert wie wir sind natürlich mit Besuch des Sprachkurses am Vormittag - mit 60 Leuten auf den Weg nach Nordheim gemacht, wo wir nach 2h Busfahrt in einer richtigen Jugendherberge mit Sechserzimmern, Doppelstockbetten, Gangduschen und Gemeinschaftsräumen angekommen sind. Böse Zungen behaupten, ich wäre zu alt für sowas ;o).

Nachdem alle gemeinsam eine Suppe gekocht und gegessen haben, wurde es für diejenigen, die die letzte Nacht im Downtown verbracht hatten Zeit fürs Bett. Direkt am nächsten Morgen gab es Klassenfahrtfeeling (Grundschule), denn alle Schuhe, die im übrigen im Eingangsbereich zu stehen hatten, waren aneinander gekettet im Gang ausgelegt. Als jeder sein Paar hatte, machten wir uns auf den Weg zum Mittelpunkt Norwegens, der sich in ca. 13km Entfernung (immer bergauf) befand.


Unterwegs dorthin gab es herrliche Landschaften, doch um sie zu sehen musste man stehen bleiben, da man sonst vom Laufsteg gefallen wäre…man fühlte sich glatt wie in einem Computerspiel.

Am Mittelpunkt angekommen, war es schon ein besonderes Gefühl, auch wenn der Platz nicht unbedingt spektakulär war, fühlte man doch, man hatte etwas erreicht.

Diese besondere Erfahrung haben wir wieder im Heim angekommen dann auch mit einem Barbeque gefeiert und anschließend noch ein wenig Klassenfahrtatmosphäre verbreitet - Lagerfeuer, Strippoker, Versteckspiel bei Nacht und Pyjamaparties ;o)…was fällt euch sonst noch ein? Natürlich gab es, wie auf jeder echten Klassenfahrt auch plötzlich entstehende, mit Sicherheit langjährige Partnerschaften ;o)

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